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am 20.12.2015 von Familie Schädler

Wir wünschen Ihnen....

...Freude, Familie, Freunde, Gesundheit und Frieden.

Liebe Gäste und Freunde,

und wieder ist ein Jahr verflogen.
Wir sind sehr glücklich und dankbar für zahlreiche schöne Momente,
wunderbare Begegnungen und wünschen uns, dass wir noch mehr Zeit mit Ihnen erleben dürfen,
die unvergessen bleibt und unser Leben wertvoll bereichert.

Ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2016.

Mit den herzlichsten Grüßen von
Ihrer Familie Schädler
mit allen Engeln des Hauses

Wir möchten Weihnachten für Sie um einen schönen Augenblick reicher machen
mit dieser original Allgäuer Weihnachtsgeschichte - für Sie aus der Ostrachtaler Mundart übersetzt - zum Vorlesen und selbst genießen.

D'Kappe - Die Mütze

Das Christkind weiß alles, sieht alles und hört alles.
Es hat bestimmt schon gesehen, was für eine zerschlissene Mütze ich habe,
und weiß, wie gerne ich eine schöne Mütze hätte.
Gewiss hat es auch öfters schon gehört, wie ich vor mich hin bete:
"Christkind, gell, du bringst mir eine schöne, neue Mütze?
Weißt du, so eine schöne graue mit rotem Futter und grünen Bändern zum Binden -
und schön warm sollte sie sein.
Ich würde sie zuerst auch nur am Sonntag tragen, damit sie lange schön bleibt,
die Mütze, die schöne graue, mit den grünen Bändern und rot gefüttert!"

Der Christbaum leuchtet, es ist soweit. Ich sehe ihn nicht, kann nicht singen,
nicht beten, weil ich auf die Weite etwas Graues sehe,
mit etwas Grünem - meine Mütze.
Das kann nur meine Mütze sein! Christkind, du gutes, meine Mütze! -
Wie ich die Mütze aber genauer angesehen habe, wurde es mir schwindelig:
Das soll die Mütze sein, um die ich bereits seit Wochen bete?

Christkind, du musst mich missverstanden haben.
Das ist - das ist doch fast keine Mütze!
Grau ist sie ja - und ich ahne - das ist doch der gleiche Stoff wie Mutter's alter Rock,
der hing doch neulich erst noch am Wäscheseil.
Christkind, wie kommt der Rock in den Himmel hinauf? Das kann doch fast nicht sein!
Und das, was die grünen Bänder sein sollten - an diesem Fleckchen erkenne ich es -
das ist doch Vater 's altes Leibchen! Umgedreht, wo es noch nicht so von der Sonne ausgeblieben ist!
Und Bänder gab es gar keine, gerade für einen Besatz hat es gereicht.
Anstatt der Bänder ist ein großer Knopf an der Mütze,
und der Knopf ist mir zudem auch nicht ganz fremd: in der Knopfschachtel sind noch zwei davon.

Christinkind, gell, eine warme Mütze sollte es sein, habe ich doch gesagt! Wie konntest du das daraus machen? Nichts hast du vergessen. Grau ist sie, die Mütze und warm gefüttert - aber nicht rot, nein, nein. Grau und blau gestreift ist das Futter, und die gehäkelte Litze blitzt hervor aus der Mütze, und ich meine - es darf nicht wahr sein
- die Litze hat doch bei der Tante unter dem Rock herausgeschaut! Wie kann das bloß sein?
Das gute Stück hing doch erst noch an der Ofenstange und jetzt ist es das Futter in meiner Mütze! Wenn er wenigstens rot gewesen wäre, der Unterrock der Tante!

Am heiligen Feiertag im selben Monat musste ich zu allem Überdruss mit dieser Mütze in die Kirche, und ich würde fast sagen, dass sich das Christkind noch mehr geschämt hat, als ich, als es mich mit der Mütze sah. Ich konnte nicht links und rechts schauen, weil die Mütze so weit vor stand. Schaute ich geradeaus, oder nach oben zum Christkind, sah ich nur die Litzen meiner Kappe und am Hals kratzte der Knopf,
weil sie ein wenig zu klein war, die Mütze, die hässliche.

Nur dieses eine Mal bin ich mit der Mütze in die Kirche! Vom Haus weg hatte ich sie an bis zur Kapelle der schmerzhaften Muttergottes am Hirschbach.
Dort habe ich sie fest zusammengeknüllt und in einen leeren Blumentopf gesteckt,
und bin mit meiner alten Mütze in die Kirche - und das einen ganzen Winter lang.
Und jedesmal habe ich zur Muttergottes gesagt:
„Gell, wenn jemand kommt und eine Mütze braucht - lass sie ihm, ich brauche sie nicht mehr!"

Niemand wollte sie. Als es Frühling wurde, habe ich die Mütze nicht mehr mit nach Hause genommen, habe sie in der Kapelle gelassen. Mit einem Stöckchen habe ich sie der Muttergottes unter den Rock geschoben. Ob sie noch dort ist, weiß ich nicht!

von Eugenie Scholl Rohrmoser

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